ZINSEN JAHRZEHNTELANG FALSCH BERECHNET – ZUM NACHTEIL DER SPARER

Nicht nur die zahllosen unrechtmäßigen Kündigungen sind ein Skandal. Bei vielen Prämiensparverträgen haben die Sparkassen auch noch die Zinsen falsch berechnet – vielfach über die gesamte Laufzeit der Verträge und zum Nachteil der Sparer.
Das Problem: Die Grundverzinsung bei Prämiensparverträgen ist variabel. Bei Vertragsabschluss lag sie vielfach noch bei bis zu 5 Prozent pro Jahr. Im Laufe der Jahre haben die Geldinstitute die Zinsen aber immer wieder „angepasst“, will heißen: gesenkt. Heute beträgt der Zinssatz oft nur noch 0,001 Prozent. 

Undurchsichtige Zinsanpassungsklauseln

Nach welchen Kriterien die Sparkassen diese „Zinsanpassungen“ vorgenommen haben, ist für Sparer kaum nachvollziehbar. Denn in den Zinsanpassungsklauseln vieler Verträge sind keine Bedingungen genannt. Stattdessen heißt es oftmals nur: „Die Spareinlage wird variabel, zurzeit mit x Prozent verzinst." Für Details wird auf Aushänge der Sparkasse verwiesen. 
Solche ungenauen Klausen hat der Bundesgerichtshof erstmals 2004 für ungültig erklärt (Az. XI ZR 140/03) und zuletzt 2017 (BGH, Urteil vom 14.3.2017, Az. XI ZR 508/15). Dennoch sind zahlreiche Verträge bis heute unverändert weitergelaufen. Sparern sind dabei hunderte, in einigen Fällen sogar zigtausende Euro Zinsen entgangen. Deshalb beschäftigt der Zinsskandal inzwischen sogar die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).   

Tobias Ulbrich

Tobias Ulbrich
Rechtsanwalt


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Weitere Informationen zum Sparer- und Zinsskandal finden Sie auf unser FAQ-Seite für Sparkassen-Kunden

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Bei vielen der hunderttausenden Prämiensparverträgen haben die Sparkassen auch noch die Zinsen falsch berechnet! Alle betrogenen Sparkassen-Kunden haben einen Anspruch auf Zinsnachzahlung.

 

– Tobias Ulbrich, Anwalt der Verbraucher

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