CORONA REISEABSAGE – HOLEN SIE SICH IHR URLAUBSGELD ZURÜCK

Wer nichts unternimmt, geht leer aus.

 

Wenn aus Ihrem Traumurlaub wegen COVID19 nichts wird, sollten Sie Ihr Geld zurückbekommen!

Wir helfen Ihnen, Ihre Ansprüche durchzusetzen, mit einem Mahnverfahren oder vor Gericht.
Die Kosten übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung, sofern diese Vertragsrecht abdeckt.
Auch die Deckungsanfrage stellen wir für Sie gerne.

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Reise-Stornierung wegen Corona

Millionen Deutsche waren voller Vorfreude auf die schönsten Wochen des Jahres oder sogar bereits an ihrem Urlaubsziel – doch dann kam Corona. Grenzen wurden geschlossen, Reisende mussten in Quarantäne und die Bundesregierung startete eine Rückholaktion für Reisende. Am 17. März 2020 sprach das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für alle Länder aus – mit gravierenden Folgen: Reiseveranstalter stornierten Pauschalreisen, Airlines cancelten Flüge, Hotels wurden geschlossen. „Wie bekomme ich meine Reisekosten zurück? “ fragen sich viele verunsicherten Verbraucher.

Es ist ein Skandal: Es geht um Milliarden Euro

 

Die Reise-Stornierungen betreffen fast jeden von uns. Reiseveranstalter und Airlines lassen die Verbraucher im Regen stehen. Die Unternehmen spielen auf Zeit und versuchen ihre Erstattungspflicht auszusitzen. Allein TUI und Lufthansa sollen Milliarden von Kundengeldern horten. Doch Verbraucher haben einen glasklaren Rechtsanspruch auf Erstattung ihrer Reisekosten – und gerade jetzt brauchen viele Menschen dieses Geld ebenso dringend wie die Unternehmen. Wir raten allen Betroffenen, sich nicht mit einem Gutschein abspeisen oder vertrösten zu lassen, sondern zu handeln und einen erfahrenen Anwalt zu Rate zu ziehen.

 

Schnell und einfach klagen.

CORONA REISEWARNUNGEN

Wenn Sie Ihren Reisepreis zurückverlangen ist das eine unstrittige Forderung, der der Veranstalter nachkommen muss.

Geld oder Gutschein? Ihre Rechte im Überblick.

Storniert der Veranstalter eine Pauschalreise oder Kreuzfahrt wegen der Corona-Pandemie oder annulliert die Airline den Flug, haben Sie das Recht auf Ihrer Seite. Nach der EU-Pauschalreiserichtlinie und der Europäischen Fluggastrechte-Verordnung haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf hundertprozentige Erstattung der Kosten. Reiseveranstalter müssen innerhalb von 14 Tagen zahlen, Fluggesellschaften binnen 7 Tagen.

 

Viele Veranstalter versuchen jetzt, ihren Kunden Reisegutscheine oder Umbuchungen anzubieten. Diese bergen jedoch ein erhebliches Risiko.
Wenn Sie Ihren Reisepreis zurückverlangen ist das eine unstrittige Forderung, der der Veranstalter nachkommen muss.

 

Wer nichts unternimmt, geht leer aus – holen Sie sich jetzt Ihr Geld zurück

Wenn aus Ihrem Traumurlaub schon nichts wird, sollten Sie zumindest ihr Geld zurückbekommen. So kommen Sie zu Ihrem Recht.

  • Sammeln Sie zunächst einmal „Beweismittel“. Wichtig sind Informationen zur Stornierung Ihrer Pauschalreise oder Ihres Flugs (Mail ausdrucken oder Bildschirmfoto machen).
  • Stellen Sie bei Ihrem Reiseveranstalter oder bei Ihrer Fluglinie einen Antrag auf Rückerstattung Ihrer Reisekosten unter Verweis auf geltendes deutsches und europäisches Recht – am besten per Einschreiben mit Rückschein. Diesen Antrag benötigen Sie bei einem evtl. Rechtsstreit als Nachweis.

Wenn Sie daraufhin kein Geld zurückerhalten, stehen wir Ihnen zur Seite. Aufgrund unserer Erfahrungen im Rahmen der Thomas-Cook-Insolvenz verfügen wir über umfassende Kompetenz sowie weitreichende Erfahrung im Reiserecht und verhelfen wir Ihnen zu Ihrem Recht.

Häufige Fragen zu Reise-Stornierungen wegen Corona

Wie sieht die aktuelle Situation bei Reise-Stornierungen aus?

Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Flüge bis zum 14. Juni können Verbraucher kostenlos stornieren und haben Anspruch auf Erstattung des Reisepreises innerhalb von 14 Tagen (bei Flugreisen sogar innerhalb von 7 Tagen).
In § 651 h BGB Absatz 1, Satz 1 heißt es: „Vor Reisebeginn kann der Reisende jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Tritt der Reisende vom Vertrag zurück, verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Der Reiseveranstalter kann jedoch eine angemessene Entschädigung verlangen.“
Der Anspruch auf Entschädigung für den Reiseveranstalter entfällt nach Absatz 1, Satz 3 jedoch, „wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen“. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts gilt als ein solcher „außergewöhnlicher Umstand“. Ebenso können Grenzschließungen oder Quarantänebestimmungen zur Rückabwicklung des Reisevertrags berechtigen.

 

Ab 15. Juni ist die offizielle Reisewarnung für die europäischen Länder aufgehoben, außerhalb Europas gilt sie bis auf weiteres allerdings noch. Für Reisen innerhalb Europas gelten dann in der Regel keine kostenlosen Stornierungsmöglichkeiten mehr. Hier kommt es auf den Einzelfall und die konkreten Bedingungen am Reiseziel an. Lassen Sie sich am besten von einem erfahrenen Anwalt beraten.

 

Darf ein Veranstalter, der eine Reise storniert hat, dafür Bearbeitungsgebühren verlangen?

Wenn ein Reiseveranstalter eine Pauschalreise oder eine Airline Flüge storniert, haben Sie das Recht auf vollständige Rückzahlung Ihrer Reisekosten. Weder Veranstalter noch Vermittler oder Airlines dürfen dafür eine Gebühr verlangen.

Was muss ich beachten, wenn ich meine Reise selbst stornieren möchte?

Bis zum 14. Juni haben Sie das Recht, Ihre Auslandsreise kostenlos zu stornieren. Danach kommt es auf die konkreten Umstände vor Ort an. Ein Einreiseverbot oder eine längere Quarantäne im Reiseland etwa sind gute Gründe für eine kostenlose Rückabwicklung des Reise- oder Beförderungsvertrags. Gibt es keine solchen Einschränkungen, fallen Stornierungsgebühren an. Dabei kommt es darauf an, wann der Flug oder die Reise storniert werden: Je später der Rücktritt, desto höher die Kosten. Eine Alternative könnte in diesem Fall eine Umbuchung sein, die viele Veranstalter ihren Kunden kostenlos anbieten.

Kann ich meine Reiserücktrittversicherung für die Stornierung nutzen?

Die Reiserücktrittversicherung übernimmt Stornogebühren nur dann, wenn Sie Ihre Reise wegen einer plötzlichen Erkrankung, eines Todesfalls in der Familie oder plötzlicher Arbeitslosigkeit stornieren. Angst vor einer Covid-19-Infektion akzeptieren die Versicherer als Reiserücktrittsgrund nicht.

Ich habe meine Reise individuell gebucht. Was muss ich beachten?

Hier gibt es keine pauschal gültigen Regelungen. Zwar können Sie sich als Individualreisender auch auf Einschränkungen durch Einreiseverbote, Reisewarnungen oder Probleme bei der touristischen Infrastruktur berufen. Doch bei Stornierungen kommt es auf den Einzelfall an: auf die vertraglichen Details Ihrer Hotel-, Ferienhaus- und Mietwagenbuchungen, darauf ob Reise- oder Mietrecht, deutsches oder ausländisches Recht gilt. Lassen Sie sich dazu anwaltlich beraten.

Für meine Pauschalreise habe ich bereits eine Anzahlung geleistet. Jetzt ist die Restzahlung fällig. Muss ich diese leisten?

Muss ich die Restzahlung leisten, auch wenn ich nicht sicher bin, ob die Reise überhaupt stattfindet.
Grundsätzlich sind Sie durch den abgeschlossenen Reisevertrag verpflichtet, die Restzahlung zu leisten. Allerdings können Sie nach § 321 BGB auch eine „Unsicherheitseinrede“ erheben. Diese berechtigt Sie, die Zahlung des Reisepreises zu verweigern, wenn erkennbar ist, dass die Durchführung der Reise gefährdet ist. Die „Unsicherheitseinrede“ müssen Sie dem Veranstalter schriftlich mitteilen. Alternativ können Sie die Restzahlung auch nur „unter Vorbehalt der Rückforderung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht“ leisten. Dies sollten Sie bei der Zahlung vermerken. Wenn Sie mit Kreditkarte zahlen, besteht die Möglichkeit, dass Sie sich Ihr Geld im Chargeback-Verfahren zurückholen können.

Hat es Nachteile, wenn ich einen Gutschein des Reiseveranstalters akzeptiere?

Hier ist Vorsicht geboten. Denn oft sind die Gutscheine, das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Das liegt u. a. daran, dass es dazu kaum klare, verbindliche Regelungen gibt. Im Fall einer Insolvenz des Reiseveranstalters oder der Airline haben Sie unter Umständen schlechte Karten, Ihr Geld zurück zu bekommen.

Die Fluggesellschaft hat meinen Hinflug gecancelt, aber nicht den Rückflug. Was nun?

Auch in diesem Fall muss der Flugpreis vollständig erstattet werden. Gemäß Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe a) der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 (Fluggastrechteverordnung) haben Flugreisende bei Annullierung eines Fluges einen Anspruch nach Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a) der Verordnung auf Erstattung der Flugscheinkosten für nicht zurückgelegte Reiseabschnitte sowie für bereits zurückgelegte Reiseabschnitte, wenn der Flug im Hinblick auf den ursprünglichen Reiseplan des Fluggasts zwecklos geworden ist. Das gilt allerdings nur wenn die Fluggesellschaft ihren Sitz in der EU hat. Bei außereuropäischen Carriern gelten die EU-Fluggastrechte nur für den Hinflug.

Was gilt bei Bahn- und Bustickets?

Ebenso wie Reiseveranstalter und Airlines müssen auch Bahn- und Busunternehmen Umbuchungen oder Rückerstattungen des Ticketpreises anbieten. Auch hier müssen Sie keine Gutscheine akzeptieren.

Was ist, wenn mein Reiseveranstalter Insolvenz anmeldet?

Grundsätzlich sind europäische Veranstalter bei Insolvenz versichert. Doch der Fall Thomas Cook hat gezeigt, dass selbst hohe Deckungssummen nicht ausreichen, wenn die Zahl der Forderungen sehr hoch ist. Am ehesten bestehen Chancen, bei Unternehmen, die staatliche Hilfen erhalten. Ein erfahrender Anwalt hilft Ihnen, Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Pauschalreise und gebuchten Einzelleistungen?

Besteht eine Reise aus mindestens zwei gleichzeitig bei einem Veranstalter erworbenen Bausteinen wie Hotel und Flug, handelt es sich um eine Pauschalreise. Haben Sie hingegen nur einen Flug oder eine Unterkunft gebucht, handelt es sich um eine Einzelleistung ohne Reisesicherungsschein.

Weshalb Sie jetzt einen Anwalt benötigen

Viele Reiseanbieter und Carrier versuchen jetzt, ihre Liquidität zu sicher und reagieren nicht auf die berechtigten Forderungen ihrer Kunden. Die Hotline ist nicht erreichbar, E-Mails oder Schreiben werden ignoriert. Für Betroffene ist das eine unhaltbare Situation, zumal ihre Ansprüche im Fall einer Insolvenz des Veranstalters oftmals wertlos sind.

Wer nicht klagt, geht leer aus. Wir helfen Ihnen, Ihre legitimen Ansprüche durchzusetzen, mit einem Mahnverfahren oder vor Gericht. Die Kosten übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung, sofern Vertragsrecht in Ihrer Police abgedeckt ist. Die Deckungsanfrage stellen wir direkt bei Ihrer Versicherung. In der Regel kommt die Zusicherung innerhalb weniger Tage.

Prof. Dr. Marco Rogert

Dr. Marco Rogert
Rechtsanwalt / Wirtschaftsjurist

Tobias Ulbrich

Tobias Ulbrich
Rechtsanwalt


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